Das Café Haueter in der New York Times...

Das Café Haueter in der New York Times...

Im Café Haueter finden regelmässig Ausstellungen von verschiedenen Künstlern statt. Zur Zeit zeigen wir Scherenschnitte von Erika Hager. Die Kunstwerke sind als Original oder als Postkarte bei uns käuflich.

 

Eine Freundin von Erika Hager ist Journalistin und hat einen Artikel über sie und ihre Scherenschnitte in der New York Times geschrieben. Bei einem Ausflug nach Adelboden hat sie die Scherenschnitte im Haueter entdeckt und sich absolut in die filigranen Werke von Erika verliebt. So finden auch wir Erwähnung in der renommierten Zeitung und sind total stolz auf Erika und auch ein Bisschen auf uns selbst... ; )

 

Hier gehts zum Artikel.

Unser Biertreber Brot - eine spezielle Liebesgeschichte...

Unser Biertreber Brot - eine spezielle Liebesgeschichte...

Reines Urdinkelbrot mit Biertreber.
Dieses Brot zeichnet seine rösche Kruste, saftige Krume ganz sanfte Süsse aus.
Wie beim Grossteil unseres Brotsortimentes, wenden wir auch bei unserem Biertreberbrot eine lange Teigreifung an.
Der Teig wird am Vortag schön glänzend ausgeknetet. Hier muss die Teigtemperatur gnaz genau stimmen. Nach einer mehrstündigen Reifung in der Backstube, wird der Teig bei kühler Temperatur in unserem Wellnessraum gelagert. Am nächsten Tag nach 24 Stunden wird der Teig verarbeitet und bei hoher Hitze gebacken.
Diese lange Teigreifung führt beim Brot zu einem einmaligen, kräftigen, „noch richtigem“ Brotaroma.
So muss Brot schmecken…

Zutaten:

1/3 UrDinkelmehl weiss
2/3 Urdinkelmehl dunkel
Meersalz
Adelbodner Wasser
ganz wenig Hefe

 

Biertreber – ein Nebenprodukt vom Bierbrauen
Gerstenkorn geschrotet und gemalzt
(vom Adelbodner Bier aus der Trinkbar)

Powerfood Facts:

Man weiss, dass bei der langen Teigreifung, (Teigreifung 24 Stunden oder länger) die Glutenstruktur durchbrochen wird. Das heisst der Gluten ist besser verträglich und schon etwas abgebaut. Gut für die Verdauung.
Der Biertreber ist enorm Ballaststoffreich und zudem stark Eiweiss und Mineralienhaltig.
Zusammengefasst, das Biertreberbrot ist nicht nur gut im Gaumen, sondern auch Gesund.

 

Unsere Partner

Die gleich hohen Ansprüche zu haben, nach dem Besten zu streben und unseren Gästen ein Erlebnis zu bieten - all das verbindet. Die selbe Kundschaft zu verwöhnen auch. Deshalb sind wir stolz, dass wir auf jahrelange Partnerschaften mit vielen Hotels in Adelboden zurückblichen können.

 

Drei dieser guten Partner finden Sie unten aufgeführt.

 

Hotel Bellevue Adelboden                                                                  The Cambrian Adelboden                                          Hotel Adler Adelboden

                                                                                

                                   

Die Herkunft unserer Produkte

Wir lieben was wir tun und wir haben hohe Ansprüche an uns selbst und an unsere Lieferanten. Sie werden sorgfältig ausgewählt und nur wer das Heu auf der selben Bühne hat wie wir, auf die Herkunft seiner Produkte achtet, fair handelt und kompromisslos auf Qualität setzt, dem sind wir richtig treu.

Unten stellen wir Ihnen voller Stolz zwei Beispiele für ausgezeichnete Qualität vor.

 

Schokolade

Unsere Couverture wird in Schwyz am Lauerzersee hergestellt. Die Firma Max Felchlin hat sich exzellenter Qualität und Transparenz verschrieben. Sie kauft die rohe Edel-Kakaobohne ein, stellt daraus ihre zartschmelzende Couverture her und wir veredeln sie anschliessend zur Haueter Schokolade.
Link Felchlin

 

 

Kaffee & Expresso

Die Berner Kaffeerösterei Blaser hat uns mit ihrem feinen Gespür für Qualität und ihrer Passion fürs Handwerk begeistert. Zudem werden unsere Mitarbeiterinnen im Café von Blaser geschult.

Link Blaser Kaffee

Startseite

 

Alles Neu macht der Mai...

Alles Neu macht der Mai...

Der Schreck war gross und das Aufräumen auch. Aber schlussendlich ist wieder alles wie es gewohnt ist. Na ja, fast alles...

 

Marc und ich hatten unsere Velotaschen bereits gepackt, die Räder waren gepumpt und das erste Z’Nüüni im Rucksäckli. Wir wollten am nächsten Morgen für drei Wochen in die Ferien radeln. Im Geschäft war alles erledigt und übergeben, so dass unsere MitarbeiterInnen es während den kommenden Wochen alleine führen konnten. Aber kaum kamen wir daheim zur Türe rein, klingelte das Telefon. Die Nachbarn. Es brennt in der Bäckerei!

 

Die nächsten zwei Tage verbrachten wie in Trance. Zuerst eine Angst und unbändige Wut. Dann eine endlose Niedergeschlagenheit. Schlussendlich kraftvolle Zuversicht und Pioniergeist.

 

Eine Schaufensterlampe hatte an diesem Sonntagabend Ende April durch einen technischen Defekt die Dekoration im Fenster entzündet und das trockene Material fing sofort Feuer. Ein Glück, dass in dieser stillen Zeit jemand vorbeigefahren ist und das ungewöhnliche „Schaufensterlicht“ gesehen hat. Er konnte alarmieren und die Feuerwehr war sofort zur Stelle und konnte das Feuer rasch löschen. Aber der Schaden war bereits da. Das Schaufenster und die gepolsterten Bänke davor waren komplett ausgebrannt, der Rauch hatte bis in den Wintergarten Russpuren hinterlassen, die Schokolade im Laden war geschmolzen und bis in die hinterste Ritze des Erdgeschosses roch alles nach einem Lagerfeuer. Glücklicherweise kamen aber keine Personen zu Schaden.

 

In den nächsten Tagen räumten wir den Laden aus und füllten vier Abfallmulden mit unseren leckeren Produkten, mit Verpackungs- und Dekorationsmaterial. All die wunderbaren Sachen über Bord zu werfen brach uns das Herz aber der Lebensmittelinspektor hatte uns dringend dazu geraten, um ein kleinstmögliches Risiko von Verschmutzungen einzugehen. Bald wurde auch klar, dass wir das Geschäft für längere Zeit schliessen mussten. Aus ein paar Tagen – wie wir anfangs gehofft hatten – wurden vier Wochen während denen die Bäckerei geschlossen blieb. Da die Produktion im Untergeschoss nicht betroffen war von Feuer und Rauch, konnten wir nach einer kurzen Zeit unsere Lieferungen wieder aufnehmen und einige Brotsorten in der Käserei Schmid zum Verkauf anbieten. Währenddessen wurden im Laden und im Café Wände und Decken geputzt und neu gestrichen, ein neuer Fussboden wurde verlegt, die Brandschäden wurden mit neuem Holz ersetzt und neue LED Lampen wurden montiert.

 

Ende Mai bevölkerten dann unsere MitarbeiterInnen – die bis dahin Zwangsferien nehmen mussten – das Geschäft von neuem. Es wurde auf Hochtouren gebacken, Schokolade gegossen, Meringues aufgeschlagen, Konfekt ausgestochen und Torten gefüllt. Endlich roch es wieder nach Süssem und nach gutem Brot anstelle von frischer Farbe und Putzmittel. Der herausgeputzte Laden bekam seine Dekoration zurück und schlussendlich auch all die guten Produkte. Am 29. Mai 2014 wurde der Haueter in voller Pracht wiedereröffnet.

 

Zusätzlich zum bestehenden Sortiment setzten wir einen lange gehegten Traum in Realität um und richteten eine Boutique-Ecke mit hausgemachten Geschenken und Kochbüchern ein. Er lädt zum Schmökern und blättern ein, er soll Sie auf neue Ideen bringen und witzige Geschenke bieten. Kommen Sie auch vorbei und schauen Sie sich um!

Wir freuen uns, Sie im neuen Haueter zu begrüssen.

 

Übrigens: im kommenden November wird unsere Ladenvitrine ebenfalls ersetzt. Wir schliessen dann noch einmal für zwei Wochen. Danach ist dann aber wirklich alles neu und super schön!

Schon probiert? Unsere lang geführten Brote...

Schon probiert? Unsere lang geführten Brote...

Mehl, Wasser, Salz, ein klein bisschen Hefe und viiieeel Zeit. Mehr brauchen wir nicht für unsere lang geführte Brote.

 

Es ist bekannt, dass ein guter Rotwein reifen muss. Auch Käse und Whiskey.

Wussten Sie, dass es sich beim Brot backen nicht anders verhält?

Auch Brot entfaltet erst durch lange Reifeprozesse der Teige (bei uns bis zu 48 Stunden), sein einzigartiges Aroma. Je langsamer und schonender der Reifeprozess verläuft, desto feiner und ausgeprägter entwickeln sich die Aromen im Brot. Zudem beeinflusst die Zeit und Ruhe, die wir dem Teig gegönnen, dass die Brote lange haltbar (bis zu 6 Tage) bleiben und eine lockere Krumenstruktur (Krume = der weiche, innere Teil des Brotes) aufweisen.

 

Aber wie wird es gemacht?

Am ersten Tag entsteht ein Vorteig aus etwas Mehl, Wasser und Hefe. In diesem Bruchteil der Teigmasse beginnt die Hefe zu arbeiten und gären. Die gemütliche Wärme und die hohe Luftfeuchtigkeit in der Backstube tragen das ihre dazu bei. Am zweiten Tag wird der restliche Teil Mehl und Salz beigemischt, geknetet und dann bekommt der Teig wieder Ruhe und noch mehr Zeit zum Aroma bilden. Am dritten Tag schlussendlich formen wir das schmackhafte Brot, lassen es vor dem Backen noch einmal ausruhen und anschliessend kommt es chnusprig und luftig in den Verkauf.

 

Lang geführte Brote schmecken nicht nur besser, sie sind auch bekömmlicher und bleiben länger frisch. Probieren Sie es aus!

Folgende Brote entstehen bei uns aus lang geführten Teigen:

Hausbrot (48 Stunden)

Royalbrot (48 Stunden)

Fitzer Dinkel (24 Stunden)

Bierbrot (24 Stunden)

Chiabatta (24 Stunden)

Pain Rustique (24 Stunden)

Chälistei Nuss-Brot (24 Stunden)

Französisches Baguette (24 Stunden)

Pane di St'Abbondio (48 Stunden)

01.06.2013 - Die zweite Generation übernimmt das Brötchenbacken

01.06.2013 - Die zweite Generation übernimmt das Brötchenbacken

 

27 Jahre Qualität

 

Es ist noch ruhig auf der Adelbodner Dorfstrasse so früh morgens. Nur vereinzelt sind Leute unterwegs die der Busstation zueilen oder zur Arbeit aufbrechen. Die Junisonne berührt gerade die Hausdächer im Dorf und kündigt einen warmen Frühsommertag an. Der Duft nach frisch gebackenem Brot steig dem Frühaufsteher in die Nase sobald er an den Schaufenstern der Bäckerei Haueter vorbeikommt. Hier herrscht schon seit einigen Stunden Hochbetrieb. In der Backstube wurde der Ofen bereits um 03.00 Uhr in der Früh aufgeheizt und seither entsteigen ihm hübsch geformten Brotlaibe in allen Grössen und Formen, herzhaft belegte Früchtekuchen, exakt gerollten Gipfeli und duftende Süssigkeiten. Nebenan in der Konditorei entstehen verführerische Schokoladenkreationen, Erdbeeertörtchen, Riesenmeringues und „Vogellisi-Spezialitäten“.

Es ist das Reich von Gerhard Haueter dort unten in der Backstube. Seit 27 Jahren steuert er die Geschicke der Produktion. Seine Ansprüche sind hoch, nur beste Qualität genügen ihm. „Was die Backstube und die Konditorei verlässt, muss ein Prachtsexemplar in Geschmack, Geruch und Aussehen sein“. Nicht minder hohe Qualitätsansprüche hat Yvonne Haueter an ihren Laden und das Café. Sie ist das Gesicht und die Seele hinter der Ladentheke und an der Kaffeemaschine. Sie kennt den Namen und die Wünsche ihrer Kunden genau. Ihr Sinn für Perfektion ist sowohl in den dekorativen Schaufenstern wie auch in der Schulung ihrer Mitarbeiterinnen zu sehen.  Die Auslagen in den Fenstern sind wahre Publikumsmagnete und nicht wenige im Haueter-Team sind bereits über zehn Jahre in der Bäckerei angestellt – ein Gütesiegel das für sich spricht.

 

Haueter bleibt Haueter

Auf diesen Sommer hin, haben Gerhard und Yvonne Haueter Ihr Geschäft an die nächste Generation übergeben. Seit dem ersten Juni haben ihr Sohn Marc und seine Frau Susan den Betrieb übernommen. Der gelernte Sanitär ist bereits seit sieben Jahren im elterlichen Betrieb tätig und hat das Handwerk und das Fingerspitzengefühl für die guten Produkte von seinem Vater gelernt. Es soll sich deshalb vor allem hinter den Kulissen dies oder jenes ändern, für die Kundschaft soll der Haueter aber der Haueter bleiben. Ein frischer Anstrich erhält die Bäckerei rein durch das neue, himbeerrote Logo. „Man darf gerne sehen, dass wir mit jungem und frischem Elan die Sache in die Hand nehmen.“  Die beiden bringen als Hotelfachschul Absolventen eine Menge Erfahrung aus der Gastronomie mit in den Bäckereibetrieb. Susan sagt von sich, sie sei eine Halb-Quereinsteigerin. Dass sie beruflich nicht direkt in der Bäckereibranche gross geworden sei, sieht die gelernte Köchin und Servicefachangestellte als Vorteil. „Meine Ansichten können das Unternehmen sicher im positiven Sinne beeinflussen“. Die beiden Jungen freuen sich auf die Aufgabe und stellen hohe Ansprüche an sich und den Betrieb. Das kompromisslose Qualitätsbewusstsein steckt offensichtlich in den Haueter-Genen und findet sich in der zweite Bäckergeneration genauso wie in der ersten.